Empirical comparison of objects-first and objects-later

Aus Informatikdidaktik
Wechseln zu: Navigation, Suche

[Bearbeiten] Referenz

Ehlert, Albrecht: Empirische Studie: Unterschiede im Lernerfolg und Unterschiede im subjektiven Erleben des Unterrichts von Schülerinnen und Schülern im Informatik-Anfangsunterricht (11. Klasse Berufliches Gymnasium) in Abhängigkeit von der zeitlichen Reihenfolge der Themen (OOP-First und OOP-Later), Dissertation, FU Berlin, 2012

[Bearbeiten] Online-Quelle

URL: http://www.diss.fu-berlin.de/diss/receive/FUDISS_thesis_000000035764

[Bearbeiten] Kurzfassung

In dieser empirischen Studie wurden zwei verschiedene fachdidaktische Vorgehensweisen zum Unterrichten der objektorientierten Programmierung (OOP) im Informatik-Anfangsunterricht verglichen: das so genannte OOP-First-Vorgehen (basierend auf den Ideen zu objects-first) mit dem so genannten OOP-Later-Vorgehen. Die Fachtermini „OOP-First“ und „OOP-Later“ wurden dabei hergeleitet bzw. definiert und eine neue Betrachtungsweise in die objects-first-Diskussion eingebracht: Das OOP-First-Vorgehen und das OOP-Later-Vorgehen unterscheiden sich (fast) nur in der sequenziellen Abfolge der Themen, die Themen selber sind vergleichbar. Es wurden zwei Schulklassen (11. Klasse, Berufliches Gymnasium, Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik) ein Jahr lang in zweierlei Hinsicht untersucht.

1. Der Lernerfolg nach einem Schuljahr, aufgeschlüsselt in verschiedene Themen:

  • Einführung in die objektorientierte Programmierung (Klassenimplementierung und Objekterzeugung)
  • Variablen (Attribute), fundamentale Datentypen und Steuerstruktur Sequenz
  • Prozeduren (Methoden)
  • Steuerstruktur Selektion und Steuerstruktur Iteration
  • Spezielle Datentypen: Arrays und Strings
  • Vererbung
  • Assoziation
  • Zusatzthemen: „Dynamische OOP“ und „Objektorientierte Modellierung“

Die Forschungsfrage lautete dabei: „Gibt es (signifikante) Unterschiede im Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler im Informatik-Anfangsunterricht in Abhängigkeit von einem OOP-First- bzw. OOP-Later-Vorgehen?“.

2. Das subjektive Erleben (mit neun Momentaufnahmen innerhalb eines Schuljahres) der Schülerinnen und Schüler im Informatik-Anfangsunterricht, bezogen auf drei Dimensionen:

  • Emotionale Dimension
  • Kognitive Dimension
  • Motivationale Dimension

Die Forschungsfrage lautete dabei: „Gibt es (signifikante) Unterschiede beim subjektiven Erleben des Informa-tik-Anfangsunterrichts der Schülerinnen und Schüler in Abhängigkeit von einem OOP-First- bzw. OOP-Later-Vorgehen?“. In dieser Arbeit werden das Studiendesign hergeleitet, die Implementierung der Studie erläutert, die Resultate der empirischen Studie vorgestellt, Interpretationen der Ergebnisse vorgenommen und fachdidaktische Auswirkungen diskutiert.

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge
Sprache