Entwicklung und Validierung eines Instruments zur Messung des Wissens über Fehlvorstellungen in der Informatik

Aus Informatikdidaktik
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[Bearbeiten] Referenz

Ohrndorf, Laura: Entwicklung und Validierung eines Instruments zur Messung des Wissens über Fehlvorstellungen in der Informatik. Dissertation, Universität Paderborn, 2016

[Bearbeiten] Online-Quelle

URL: http://digital.ub.uni-paderborn.de/hs/id/2296609

[Bearbeiten] Kurzfassung

Fehlvorstellungen sind seit mehreren Jahrzehnten ein vielbeachtetes Thema in den naturwissenschaftlichen Fächern und der Mathematik und spielen in der Ausbildung von Lehrenden eine größer werdende Rolle. Aufgrund des jungen Alters der Informatik und der Informatikdidaktik sind die Forschungsergebnisse zu Fehlvorstellungen noch unstrukturiert und wenig erprobt. Um eine Grundlage für die weitere Forschung zu schaffen, wird in dieser Arbeit zunächst ein Überblick über Definitionen und Eigenschaften von Fehlvorstellungen gegeben. Darauf aufbauend werden vorhandene Forschungsergebnisse aus der Informatik anhand verschiedener Kriterien analysiert. Dadurch ist es möglich, das Gebiet zu strukturieren, um zum einen den aktuellen Forschungsstand einzuschätzen und zum anderen individuelle Ergebnisse bewerten und einordnen zu können. Anschließend wird eine empirische Erhebung durchgeführt, in der Experten Konzepte der Informatik bewerten, die mit Hilfe einer Häufigkeitsanalyse aus dem ACM/IEEE Curriculum extrahiert wurden. Die Bewertung erfolgt anhand der vier Kriterien der Fundamentalen Ideen nach Schwill, sowie durch eine Einschätzung der Häufigkeit von Fehlvorstellungen zu diesem Konzept. Zu den im vorhergehenden Schritt identifizierten relevanten Konzepten wird ein Testinstrument erstellt, mit dem das Wissen über Fehlvorstellungen gemessen werden kann. Dies geschieht auf Basis bekannter und dokumentierter Fehlvorstellungen, die in Test-Items eingebettet werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf das Format der Items gelegt, um sicherzustellen, dass diese die Gütekriterien empirischer Forschung erfüllen. Das Instrument wird in einer Studie mit Teilnehmern aus den Gruppen Studierende Lehramt Informatik, Informatik Lehrer und sonstige Informatiker eingesetzt. Die Ergebnisse werden anschließend deskriptiv statistisch ausgewertet.

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