Konzepte und Wirkungszusammenhänge bei Beschaffung und Betrieb von Informatikmitteln an Schulen

Aus Informatikdidaktik
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[Bearbeiten] Referenz

Döbeli Honegger, B. (2005). Konzepte und Wirkungszusammenhänge bei Beschaffung und Betrieb von Informatikmitteln an Schulen. Dissertation 16148, ETH Zürich.

[Bearbeiten] Online-Quelle

URL: http://dx.doi.org/10.3929/ethz-a-005090769

[Bearbeiten] Kurzfassung

Die zunehmende Verbreitung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) in der Arbeits- und Lebenswelt macht auch vor der Schule nicht Halt. Der erhoffte didaktische Mehrwert sowie die Forderungen nach ICT-Know-how und Medienkompetenz der Schülerinnen und Schüler führen dazu, dass immer mehr Informatikmittel in Schulen anzutreffen sind. Schulen und Schulbehörden stehen damit vor einer neuen Herausforderung. Während die ersten Computer in Schulen noch von Lehrpersonen nebenamtlich oder in der Freizeit individuell beschafft und installiert wurden, erfordern heute die grosse Zahl benötigter Computer und die Komplexitätszunahme bereits bei der Beschaffung ein professionelleres Vorgehen. Spätestens im laufenden Betrieb rächen sich fehlende oder falsche Planung. Die Gesamtsicht erfordert ein so genanntes ICT-Konzept, das didaktische, technische und betriebliche Aspekte berücksichtigen muss. Diese notwendige Interdisziplinarität ist bei der Erstellung von ICT-Konzepten für Schulen oft ein Problem: Während Schulen und Schulbehörden meist das notwendige Informatik- und Projektmanagementwissen fehlt, verfügen Informatikunternehmen selten über Erfahrungen mit dem Alltag allgemein bildender Schulen. Die vorliegende Dissertation bietet eine systematische, von situations-, technologie- und produktespezifischen Voraussetzungen unabhängige Beschreibung von Beschaffung und Betrieb von Informatikmitteln an Schulen. Das gemeinsame Problemverständnis von Informatikfachleuten, Lehrpersonen und Schulbehörden wird mit einer klaren und konsistenten Begriffsbildung und einem qualitativen Systemmodell gefördert. Dieses Systemmodell macht Zusammenhänge, gegenseitige Abhängigkeiten und Einflussmöglichkeiten bei der Förderung der ICT-Nutzung in der Schule sichtbar und grenzt sie auch ab. Zusammen mit den in der Arbeit dargestellten technischen, organisatorischen und finanziellen Konzepten und Erfahrungen bietet diese Arbeit einen Werkzeugkasten zur Entwicklung von innovativen und nachhaltigen ICT-Lösungen für Schulen. Anhand einer grossen Fallstudie einer Schweizer Stadt wird gezeigt, dass die entwickelte Systematik in der Praxis anwendbar ist und wie eine zeitgemässe ICT-Lösung für Schulen konkret aussehen kann.

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