Zur wissenschaftlichen Fundierung der Schulinformatik

Aus Informatikdidaktik
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[Bearbeiten] Referenz

Humbert, Ludger: Zur wissenschaftlichen Fundierung der Schulinformatik. Dissertation, Universität Siegen, Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, 2003

[Bearbeiten] Online-Quelle

URL: http://www.ub.uni-siegen.de/epub/diss/humbert.htm

[Bearbeiten] Kurzfassung

Mit dem Modulkonzept wird eine Grundlage für die Schulinformatik entwickelt und evaluiert. Zur wissenschaftlichen Fundierung werden die Beziehungen zwischen Wissenschaftstheorie und Informatik herangezogen. Ergebnisse lerntheoretischer Forschungen beleuchten den Forschungsgegenstand aus der Perspektive des Lernens. Unter Berücksichtigung der Geschichte der Schulinformatik findet der aktuelle Stand der fachdidaktischen Forschungen Eingang in das Forschungsprogramm. Die empirische Untersuchung der Lehrexpertise von Informatiklehrerinnen gibt Aufschluss zu weiteren Gesichtspunkten, die im Forschungsprogramm berücksichtigt werden. Im Zentrum der Überlegungen steht die Fachwissenschaft Informatik und ihre Bezüge zum Schulfach Informatik. Auf dieser Basis wird das Modulkonzept entwickelt. Es stellt einen konstruktiven Vorschlag für den Informatikunterricht für die allgemein bildende Sekundarstufe II dar und umfasst die Module

  • Informatiksysteme verantwortlich nutzen,
  • Elemente der theoretischen Informatik,
  • informatische Modellierung.

Die Prüfung des Konzepts erfolgt in drei Richtungen:

  1. Durch exemplarische Studien bezüglich des Bildes der Informatik bei Schülerinnen wird eine Fassette des Forschungsgegenstandes näher ausgeleuchtet.
  2. Das Konzept wird darüber hinaus durch die Anwendung zur Analyse verpflichtenden Informatikunterrichts in der Sekundarstufe I und
  3. als gestaltungsleitender Konstruktionshintergrund zur Erstellung von Informatiksystemen als Lernhilfen für den Informatikunterricht geprüft.

Es wird gezeigt, dass die entwickelte Grundlage nicht nur als konstruktionsleitender Hintergrund für den Informatikunterrichts geeignet ist, sondern darüber hinaus sowohl zur Analyse des Informatikunterrichts beitragen und nicht zuletzt Hilfestellung bei den Anforderungen zur Gestaltung von Informatiksystemen für den Einsatz im Unterricht bieten kann. Als Folgerung aus der erfolgreichen Prüfung des vorgestellten Konzepts wird eine Reihe von offenen Fragestellungen ausgewiesen, die über den Informatikunterricht in der allgemein bildenden Sekundarstufe II hinausweisen.

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